UNSERE GESCHICHTE
Die 1950er – Die Anfänge der SKG
Am 13. August 1949 wurde im Gasthof Kersten die Sport- und Kulturgemeinschaft Dibbesdorf gegründet. Ursprünglich war die SKG vor allem als Geselligkeitsverein gedacht: Die Menschen im damals noch deutlich kleineren Dibbesdorf sollten zusammenkommen – unabhängig davon, ob sie schon lange im Ort lebten oder erst nach dem Krieg hierhergekommen waren.
Schon kurz nach der Gründung entstanden eine Volkstanz- und eine Gesangsgruppe. Auch eine Theatergruppe war geplant. Die Geselligkeit spielte von Anfang an eine wichtige Rolle: Fahnenjagen, Maskeraden, Konzertabende und Sommerfeste gehörten zum Vereinsleben.
1950 kam Tischtennis als erste Sportart hinzu. 1953 schlossen sich der Geselligkeitsverein und der Schunterclub zur SKG zusammen. Ein Jahr später wurde eine Kinderturngruppe gegründet. Damit war bereits in den ersten Jahren die Grundstruktur des Vereins erkennbar: Sport für verschiedene Altersgruppen, Kultur und gemeinsames Feiern.
Auch die ersten eigenen Räume entstanden. Nachdem ein Sportplatz zunächst noch abgelehnt worden war, konzentrierte sich der Verein auf ein eigenes Sportheim. Die Planungen begannen 1955, und spätestens Anfang 1957 konnte das neue Sportheim genutzt werden. Rund 7.500 DM kostete der Bau.
Ein besonderer Höhepunkt war das zehnjährige Vereinsjubiläum 1959. Mit Festball, Frühstück, Festumzug, Einweihung, Gesangskonzert und Kinderveranstaltung wurde das Jubiläum ausgiebig gefeiert. Die SKG war damit schon nach zehn Jahren weit mehr als eine reine Sportgruppe: Sie war zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Dibbesdorf geworden.
Die 1960er – Eine Sportgemeinschaft wächst
In den 1960er-Jahren entwickelte sich die SKG immer stärker zu einem Sportverein. Tischtennis, Gymnastik, Kinderturnen und Gesang bildeten weiterhin wichtige Säulen. 1965 kam die Schützenabteilung hinzu.
Gleichzeitig wuchs der Wunsch nach besseren Sportmöglichkeiten. Die vorhandene Halle wurde mehrfach verbessert. 1968 erhielt sie einen neuen Fußboden, nachdem sich insbesondere die Gymnastikgruppe über den alten, sehr rauen Belag beschwert hatte. Im selben Jahr wurde der Toilettenanbau eingeweiht – standesgemäß im Rahmen eines Kameradschaftsabends mit Schießbude, Sektbar und verschiedenen Aufführungen.
Auch das Vereinsleben blieb ausgesprochen aktiv. Es gab Faschingsveranstaltungen, Kameradschaftsabende, Ausflüge und die ersten größeren Veranstaltungen rund um das Schützenwesen. 1967 wurde beispielsweise ein Winzerfest im Sportheim gefeiert. Für die Kinder aktiver Vereinsmitglieder entstand eine Nikolausaktion, bei der die Kinder mit bunten Tüten überrascht wurden – eine Tradition, die in den folgenden Jahren fortgeführt wurde.
Gegen Ende des Jahrzehnts zeichnete sich eine wichtige Veränderung ab: Die Gemeinde beschloss den Bau eines neuen Sportplatzes. Damit war die Grundlage für eine weitere große Entwicklung der SKG geschaffen – den Aufbau einer Fußballabteilung.
Die 1970er – Fußball kommt nach Dibbesdorf
Der neue Sportplatz am Wendhäuser Weg wurde 1972 eingeweiht. Die Eröffnung wurde zu einem echten Sportfest: Neben Jugendfußball und Kinderturnen gehörten eine Turnvorführung und ein Fußballspiel zwischen Rat und SKG zum Programm.
Fußball entwickelte sich anschließend zu einer der tragenden Säulen des Vereins. Herren-, Alte-Herren-, Jugend- und Knabenmannschaften wurden aufgebaut. 1974 bestand bereits eine umfangreiche Fußballabteilung, und das zehnjährige Bestehen der Fußballer wurde 1984 später mit einer eigenen Turnierwoche gefeiert.
Die 1970er-Jahre waren aber nicht nur Fußballjahre. Gymnastik, Kinderturnen, Tischtennis, Schießen und Gesang blieben wichtige Bestandteile des Vereins. Die SKG bot damit bereits damals ein breites Angebot für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen.
Auch die Veranstaltungen wurden größer. Zum 20-jährigen Bestehen 1969 hatte es bereits eine ganze Festwoche mit Kinderturnen, Fußball, Gymnastik, Chor, Theater und Schießturnier gegeben. Zum 30-jährigen Jubiläum 1979 folgte ein großes Festwochenende mit Kinderfest, Gesangseinlagen, Kaffeetrinken, Tombola und anschließendem gemeinsamen Frühstück.
Die Verbindung von Sport und Geselligkeit war damit fest etabliert.
Die 1980er – Neue Sportarten und der Weg zur Mehrzweckhalle
In den 1980er-Jahren wurde deutlich, dass die vorhandenen Räumlichkeiten den wachsenden Anforderungen des Vereins nicht mehr dauerhaft genügten. Gleichzeitig entwickelte sich das Sportangebot weiter.
1984 feierte die Fußballabteilung ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Turnierwoche. 1985 wurden am Sportplatz eine Garage und eine Pumpe eingerichtet. Ein Jahr später wurde der Vorraum der Halle renoviert.
Eine wichtige Neuerung war 1988 die Gründung der Aerobicabteilung. Damit hielt eine damals neue Form des Fitnesssports Einzug in die SKG. Parallel wurde über bessere Trainingsmöglichkeiten diskutiert.
Nach jahrelangen Überlegungen fiel 1988 schließlich die Entscheidung für den Neubau einer Mehrzweckhalle. Ursprünglich war sogar ein Ausbau des Sportheims mit Duschen und Umkleideräumen vorgesehen. Die vorhandenen Mittel und Zuschüsse wurden letztlich für den Hallenneubau eingesetzt. Auch die Mitglieder wurden bei der Finanzierung einbezogen.
Das 40-jährige Vereinsjubiläum wurde deshalb zunächst sogar zugunsten des Hallenprojekts zurückgestellt. Erst 1989 wurde das Jubiläum nachgeholt.
Die 1980er zeigen damit beispielhaft, wie eng die Entwicklung des Sportangebots mit der Entwicklung der Sportstätten verbunden war: Neue Gruppen brauchten neue Möglichkeiten – und die SKG musste dafür gemeinsam mit der Stadt und durch eigene Spenden- und Arbeitsleistungen die Voraussetzungen schaffen.
Die 1990er – Die neue Halle und der große Aufbruch
Die erste Hälfte der 1990er-Jahre stand ganz im Zeichen der neuen Mehrzweckhalle. 1992 konnte die SKG die Halle von der Stadt für 25 Jahre pachten. Der Weg dorthin war allerdings nicht ohne Schwierigkeiten: Beim Bau gab es unter anderem Probleme mit der Bauausführung und der Elektrik.
Nach und nach wurde die neue Halle zum Mittelpunkt des Vereinslebens. Sie bot nicht nur Platz für den Sportbetrieb, sondern auch für größere Veranstaltungen. Gleichzeitig wurde der Sportplatz umfassend instandgesetzt.
Auch sportlich kam Bewegung in den Verein. 1995 fand der erste Vereinstag auf dem Sportplatz statt – mit Spielmobil, Ju-Jutsu-Vorführung und gemeinsamer Kaffeetafel. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem wiederkehrenden Bestandteil des Vereinslebens.
1996 wurde die Rückenschule als regelmäßiges Angebot eingeführt. 1997 entstand mit den „Storks“ eine Baseballabteilung. Auch die Tischtennisjugend wurde wiederbelebt. Ein Jahr später wurde eine eigene Abteilung für passive Mitglieder gegründet, die Ausflüge, Besichtigungen und gemeinsame Nachmittage organisierte.
1998 konnte die Aerobicabteilung bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiern.
Der Höhepunkt des Jahrzehnts war 1999 das 50-jährige Vereinsjubiläum. Vom 28. Juni bis zum 4. Juli wurde eine große Festwoche veranstaltet. Alle Bereiche des Vereins sollten sich darin wiederfinden. Allein zum Jugendfußballturnier kamen 38 Mannschaften. Für die Eltern der Jugendfußballer entstand außerdem das „Frühlingsfest“ auf dem Sportplatz – ein gemütlicher Spiel- und Tanzabend, der wegen des großen Zuspruchs in den folgenden Jahren wiederholt wurde.
Mit 397 Mitgliedern erreichte die SKG 1999 außerdem ihre bis dahin höchste Mitgliederzahl.
Die 2000er – Mehr Sport, mehr Veranstaltungen, viel Eigenleistung
Mit dem neuen Jahrtausend setzte sich die Entwicklung zum vielseitigen Breitensportverein fort. Jugendtischtennis wurde wieder aufgebaut, die Gymnastikangebote für ältere Teilnehmer wurden ausgeweitet und im Fitnessbereich entstanden immer neue Möglichkeiten.
Ein besonderer Höhepunkt war 2004 der erste Fitnesstag der SKG. Verschiedene Sportangebote wurden miteinander verbunden: Neben Fußball und Volleyball gab es Klettern, ein Spiel- und Bewegungsangebot sowie eine Hüpfburg. Die Veranstaltung fand großen Zuspruch und brachte sogar einen Überschuss von rund 400 Euro.
Auch der Vereinstag entwickelte sich weiter. 2006 wurde beispielsweise mit Bayerischer Ecke, Weinstube und Karibikecke ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Rund 120 Menschen kamen.
Daneben blieben die traditionellen Veranstaltungen erhalten: Braunkohlwanderung, Preisskat, Vereinsfeiern und das Volksfest gehörten weiterhin zum Kalender.
Sportlich wurden Step-Aerobic und Seniorengymnastik als eigenständige Angebote etabliert. Aerobic wurde durch Workshops ergänzt, später kamen Angebote wie Aroha hinzu. Gleichzeitig blieb Fußball mit mehreren Mannschaften ein wichtiger Bestandteil der SKG.
Die 2000er waren aber auch ein Jahrzehnt intensiver Bau- und Renovierungsarbeiten. Das Schützenheim wurde modernisiert, Fenster wurden ausgetauscht und die Sportstätten mit erheblicher Eigenleistung instandgesetzt. 2006 wurden beispielsweise rund 350 freiwillige Arbeitsstunden bei der Renovierung des Sportheims geleistet. 2007 folgte die Sanierung des Daches, wiederum mit erheblicher Eigenleistung.
2008 wurde die Mehrzweckhalle innen neu gestrichen. In der Schützenhalle wurde das Dach ausgebessert, die Dachrinne erneuert und ein Fenster repariert. 2009 folgte die aufwendige Asbestsanierung des Sportheims. Die Gesamtkosten lagen bei rund 45.000 Euro, wobei die SKG einen erheblichen Eigenanteil übernahm.
Die Sportstätten wurden damit zu einem der großen ehrenamtlichen Projekte des Vereins.
Die 2010er – Sportshow, Volksfest und immer mehr Vielfalt
Zu Beginn der 2010er-Jahre war die SKG längst ein Verein mit einem breiten Spektrum an Sport- und Freizeitangeboten.
2010 fand das 51. Volksfest statt. Gemeinsam mit Feuerwehr und Landwehr wurde ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt: Königsschießen, Disco, Kinderfest, Kaffeetrinken, Ball und gemeinsames Frühstück gehörten dazu. Auch die Mehrzweckhalle wurde weiter aufgewertet und unter anderem mit Teppich und Bühne ausgestattet.
2011 folgten ein Freundschaftssingen mit vier Gastchören, der gut besuchte Tanz in den Mai und erneut ein großes Volksfest. Die Freitagabend-Disko lockte etwa 150 Gäste, am Samstagnachmittag kamen rund 200 Besucher und zum Sonntagsfrühstück etwa 140.
Auch die Sportgruppen präsentierten sich zunehmend öffentlich. Die Step-Aerobic-Gruppe trat beim „Feuerwerk der Turnkunst“ auf.
In den folgenden Jahren wurde die sportliche Vielfalt nochmals deutlich größer. Zumba, Energy Dance, Yoga und Qi Gong ergänzten die bestehenden Angebote. Die Tanzgruppen entwickelten sich weiter, Jazz- und Modern Dance wurde zu einem wichtigen Schwerpunkt. Die Formation „Brave“ nahm an Wettbewerben teil und schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga, bevor sie später wieder abstieg.
Die Tanz- und Sportshows wurden zu einem besonderen Aushängeschild der SKG. Bei diesen Veranstaltungen präsentierten Aerobic, Step-Aerobic, Herrensport, Jatando, Brave sowie Tanz- und Kindergruppen gemeinsam ihr Können.
Die zweite Tanz-Sport-Show 2015 dauerte eineinhalb Stunden und wurde von rund 150 Zuschauern besucht. 2017 folgte bereits die vierte Ausgabe mit Gruppen der SKG und befreundeten Vereinen.
Parallel wurde weiter in die Sportstätten investiert. 2015 erhielt die Mehrzweckhalle neue Tische und Stühle im Wert von rund 5.500 Euro. Die Schützenhalle wurde innen neu gestrichen. 2017 wurden Fassaden und Fensterrahmen überarbeitet, Außenjalousien angebracht und der Sportplatzzaun repariert. 2018 wurden die Deckensegel der Mehrzweckhalle neu bespannt.
Damit setzte sich ein Muster fort, das die SKG bereits seit den 1950er-Jahren begleitet: Neue Sportangebote entstehen – und gleichzeitig werden die eigenen Räume immer wieder an die neuen Anforderungen angepasst.
Die 2020er – Tradition bewahren und Neues ausprobieren
Das Ende der 2010er-Jahre war noch einmal von großen Veranstaltungen geprägt. 2019 feierte die SKG ihr 70-jähriges Bestehen mit einem Familientag auf dem Sportplatz und einem gemeinsamen Frühstück in der Mehrzweckhalle.
Den sportlichen Abschluss des Jubiläumsjahres bildete die große Tanz- und Sportshow. In einem mehr als zweistündigen Programm zeigten die Turnzwerge, Tanz-Kids und -Teenies, Herrensport, Brave, Jatando, Standard- und Lateintanz, Step-Aerobic und Drums Alive ihr Können. Die Altersspanne der Aktiven reichte dabei von vier bis 72 Jahren. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Gastgruppen.
Auch außerhalb der großen Veranstaltungen blieb das Vereinsleben vielfältig. Boßeln, Radtouren, die Braunkohlwanderung und die Teilnahme am Schapener Volkslauf gehörten ebenso dazu wie die regelmäßigen Sportangebote.
2019 wurde außerdem die Verbindung zum modernen Freizeit- und Gesundheitssport weiter ausgebaut. Die SKG schloss sich der Gymwelt des Deutschen Turner-Bundes an, die für Fitness, Gesundheit, Tanz, Bewegungskunst sowie Natur- und Erlebnisangebote steht.
Dann kam 2020 die Corona-Pandemie.
Der reguläre Sportbetrieb musste im März zunächst vollständig eingestellt werden. Für viele Gruppen bedeutete das eine ungewohnte lange Pause. Gleichzeitig wurde versucht, den Kontakt und die Bewegung aufrechtzuerhalten. Es wurden Online-Angebote und Videos genutzt, Übungen für zu Hause weitergegeben und digitale Sportstunden angeboten. Bereits im Mai konnte der Herrensport unter freiem Himmel wieder vorsichtig beginnen – mit Abstand auf der Rasenfläche hinter der SKG-Halle.
Auch Veranstaltungen wie die traditionelle Braunkohlwanderung konnten unter den damals geltenden Bedingungen noch stattfinden. Die knapp zwei Dutzend Teilnehmer ließen sich selbst von Regen und nassen Hosen nicht abschrecken und kehrten anschließend zum gemeinsamen Essen in die SKG-Halle zurück.
Nach den pandemiebedingten Einschränkungen kehrte das Vereinsleben nach und nach zurück. Sportgruppen nahmen ihren regulären Betrieb wieder auf, Veranstaltungen wurden erneut möglich und die SKG konnte an ihre gewachsenen Traditionen anknüpfen.
Das 75-jährige Bestehen im Jahr 2024 wurde zum nächsten großen Meilenstein. Wieder einmal zeigte sich dabei die ganze Bandbreite des Vereinslebens.
Ein besonderes Beispiel war das Wein- und Oktoberfest in der Mehrzweckhalle. Die Veranstaltung war zunächst für rund 60 Gäste geplant, am Ende kamen etwa 120 Besucher. Bei Wein, Leberkäse, Zwiebelkuchen, Schmalzbroten und Brezeln wurde bis Mitternacht gefeiert. Das Fest zeigte zugleich, dass die SKG längst nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch für die Dorfgemeinschaft ein wichtiger Treffpunkt ist.
In dieser Zeit entstanden auch neue Angebote. Seit 2024 gehören gemeinsame Radtourenfest zum Vereinsleben. Die Touren verbinden Bewegung und Geselligkeit und führen über 15 bis 30 Kilometer durch Dibbesdorf, Braunschweig und die nähere Umgebung. Nicht nur das Radfahren selbst steht im Mittelpunkt – Zwischenstopps, Besichtigungen und gemeinsame Einkehr gehören ausdrücklich dazu.
2025 kam mit Jumping Fitness ein weiteres modernes Sportangebot hinzu. Was zunächst als vierwöchiger Schnupperkurs mit Mini-Trampolinen begann, wurde aufgrund der großen Nachfrage zu einem dauerhaften Angebot. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die bereits mit Aerobic in den 1980er-Jahren, später mit Step-Aerobic, Zumba, Drums Alive oder Tabata begonnen hatte: Die SKG greift neue Bewegungstrends auf und integriert sie in ihr Vereinsangebot.
2026 zeigt sich die SKG weiterhin aktiv und offen für neue Formen des Vereinslebens. Beim Tag der Niedersachsen in Braunschweig präsentierten sich verschiedene Gruppen des Vereins vor großem Publikum. Auch neue gemeinschaftliche Angebote wie der Spieletreff für Erwachsene erweitern das Vereinsleben über den klassischen Sport hinaus.
Gleichzeitig bleibt das Ehrenamt eine tragende Säule. Menschen engagieren sich als Übungsleiter, Trainer, Organisatoren und Helfer bei Veranstaltungen oder kümmern sich um die eigenen Sportstätten. Das Engagement einzelner Mitglieder wurde zuletzt auch im Rahmen der Aktion „Ehrenamt überrascht“ besonders gewürdigt.
Mehr als 75 Jahre Sport, Gemeinschaft und Engagement
Blickt man auf mehr als sieben Jahrzehnte SKG Dibbesdorf zurück, zieht sich ein Gedanke durch die gesamte Vereinsgeschichte: Die SKG verändert sich, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Aus Volkstanz, Gesang und Tischtennis wurden im Laufe der Jahrzehnte Fußball, Schießsport, Gymnastik, Aerobic, Baseball, Tanz, Gesundheitssport, Drums Alive, Jatando, Jumping Fitness und viele weitere Angebote.
Aus den ersten Maskeraden, Konzertabenden und Sommerfesten entwickelten sich Vereinstage, Tanz- und Sportshows, Braunkohlwanderungen, Radtouren und Jubiläumsveranstaltungen.
Und aus dem ersten Sportheim von 1957 wurde ein Ensemble aus Mehrzweckhalle, Schützenhalle und Sportplatz, das über Jahrzehnte immer wieder renoviert, erweitert und modernisiert wurde – vielfach mit erheblicher Eigenleistung der Vereinsmitglieder.
Dabei ist die SKG immer ein Verein der Menschen geblieben. Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren finden hier Sportangebote; andere kommen zu Festen, Ausflügen oder einfach zum gemeinsamen Miteinander.
Vielleicht ist genau das die größte Konstante der Vereinsgeschichte: Die SKG Dibbesdorf ist seit 1949 ein Ort, an dem Menschen gemeinsam etwas unternehmen. Und deshalb ist die Geschichte der SKG auch nach mehr als 75 Jahren noch lange nicht zu Ende.
UNSERE MITGLIEDERENTWICKLUNG
So hat sich unsere MItgliederzahl über die Jahre entwickelt. Höchststand war 1999 mit 397 Mitgliedern.
